| 10.00h | Open Source und Web 2.0 - Yin and Yang? Web 2.0 hat sich zu einem einflussreichen Trend im Internet entwickelt. Die Konsequenzen und die neuen Möglichkeiten beeinflussen nicht nur die Anbieter von Informationen, Dienstleistungen oder Produkten im Internet, sondern auch Enterprise-Anwendungen und Architekturen. Open Source spielt bei vielen Web 2.0-Angeboten eine zentrale Rolle und ermöglicht eigentlich erst die blühende Entwicklung neuartiger Dialogmuster im Internet. Diese Präsentation schildert die Charakteristika von Web 2.0 Anwendungen und die Zusammenhänge zwischen Open Source und Web 2.0. Anhand von grundlegenden Architekturen und Technologien wird die enge Beziehung ausgeführt und an Beispielen vertieft. |
Bruno von Rotz, Optaros Bruno von Rotz ist als Vice President Research & Stratgy zuständig für Optaros’ Forschungstätigkeiten und Investitionen in Intellectual Property. Als Country Manager verantwortet er das Business in der Schweiz. Er kann auf mehr als 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet IT-Beratung und Systemintegration zurückblicken. Im Laufe seiner Karriere hat er bei Finanzdienstleistern, Transportunter¬nehmen, Einzelhandelsorganisationen und in anderen Industriezweigen gearbeitet. Darüber hinaus hat sich Herr von Rotz als Referent einen Namen gemacht und Dutzende von Artikeln über ein breites Spektrum an Themen publiziert, einschliesslich Content Management, Customer Relationship Management sowie Knowledge Management. |
| 10.40h | Linux Desktop im Enterprise Umfeld Linux hat grosse Schritte vorwärts gemacht. Insbesondere auf dem Desktop hat sich das Betriebssystem mit dem Pinguin als Maskottchen stark entwickelt. Usability, Dateiaustausch, Netzwerkintegration und eine faszinierende 3D Oberfläche sind heute mit einem Linux Desktop möglich. Der Vortrag zeigt in einer Mischung aus Folien und Live Demo wie der SUSE Linux Enterprise Desktop 10 diese Funktionen bereit stellt und was in naher Zukunft zu erwarten ist. |
Torsten Hallmann, Novell Schweiz Torsten Hallmann berät Linux Kunden in der Schweiz bezüglich der Planung und Umsetzung von Linux Projekten. Dabei kann er auf eine mehr als 6-jährige Erfahrung mit Open Source Software zurückgreifen. |
| 11.20h | Community Building als Wettbewerbsvorteil Die bisherige Strategieforschung betrachtet den Wissensvorsprung von Unternehmen als die Basis derer Wettbewerbsvorteile. Theorie und Praxis zeigen jedoch, dass einer Firma auch durch die freie Veröffentlichung von Wissen ein hoher Nutzen zufließen kann. Der Vortrag beleuchtet unter Berücksichtigung aktueller Innovationsliteratur, welche Vorteile Technologieunternehmen haben, ihr Wissen frei zugänglich zu machen. Die Fallstudie über das Linux-basierte Nokia Internet Tablet unterstützt die Formulierung der so genannten Corporate R&D Community. Eine derartige Organisationsform verkörpert das öffentliche Gedächtnis eines Technologieunternehmens, dient als Personalrekrutierungspool, Quelle von externen Innovationen und Marktentwicklungsinstrument. Dadurch können die Effekte der Wissensveröffentlichung als nachhaltigen Wettbewerbsvorteil genutzt werden. |
Matthias Stürmer, ETH Zürich Matthias Stürmer hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft und Informatik studiert und mit einer Lizenziatsarbeit über Community Building abgeschlossen. Er doktoriert nun im Bereich von Open Source Software Forschung an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation bei Prof. Georg von Krogh. Daneben organisiert er als /ch/open Vorstandsmitglied die OpenExpo, der Schweizer Event für freie und Open Source Software, und engagiert sich in verschiedenen anderen Bereichen in der Open Source Community. |
| 12.00h | OpenOffice.org – Die freie Office-Suite heute und morgen Mit der Version 2, die im Oktober 2005 erschienen ist, hat OpenOffice.org einen regelrechten Boom ausgelöst. Längst hat OpenOffice.org einen Status erreicht, so dass alle wesentlichen Büroaufgaben ohne Probleme erledigt werden können und sich der Datenaustausch mit anderen als unkompliziert gestaltet. Dennoch geht die Entwicklung der freien Office-Suite weiter stetig voran. Wo steht OpenOffice.org heute und wohin soll die Reise gehen? Wie können Anwender die Zukunft der Office-Suite mitgestalten und sich auch ohne Programmierkenntnisse in die Entwicklung von OpenOffice.org einbringen? |
Jacqueline Rahemipour, OpenOffice.org Jacqueline Rahemipour ist Projektleiterin im deutschsprachigen OpenOffice.org-Projekt (http://de.openoffice.org) und Gründungsmitglied des Vereins OpenOffice.org Deutschland e.V. (http://www.ooodev.org). Sie hat sich mit ihrer Firma, der natural computing GmbH, auf Linux am Arbeitsplatz spezialisiert und bietet darüber hinaus Beratung, Schulungen und Migrationsunterstützung für OpenOffice.org an. |
| 12.40h | Ein Ausblick auf PHP 6 PHP 6 lässt noch einige Zeit auf sich warten, trotzdem lassen sich schon einige neue Features und Trends erkennen. Was wird neu? Was fällt weg? Auf was kann man heute schon achten, damit das Upgrade auf PHP 6 schmerzlos klappen wird? In diesem Vortrag soll auf diese Punkte eingegangen und auch einige Codebeispiele gezeigt werden. |
Christian Stocker, Bitflux, PHP Community Christian Stocker ist Gründer und Geschäftsführer der Bitflux GmbH in Zürich, welche sich auf Web(2.0)lösungen im PHP, XML, CMS und Open Source Bereich spezialisiert hat. Er ist zudem Mitentwickler bei PHP und Mitautor des Buches PHP de Luxe. |
| 13.20h | The Web in your Hands - Content Management mit TYPO3 TYPO3 ist ein kostenlos erhältliches Enterprise Content Management-System. Das Open Source CMS bewährt sich weltweit seit Jahren sowohl im Internet- als auch Intranet-Einsatz und bildet eine echte Alternative für kommerzielle Systeme. Mit über einer halben Million Installationen gehört TYPO3 zu den verbreitetsten Open Source Content Management Systemen. Dank der weltweiten Verbreitung bestehen für verschiedene Bedürfnisse fertige Lösungen in Form von frei verfügbaren System-Erweiterungen: Shop, Volltextsuche, Newsverwaltung, Workflow, Newsletter und viele mehr. Das Referat zeigt Ihnen die unterschiedlichen Einsatzgebiete des CMS anhand von Praxisbeispielen auf. Dabei werden Lösungen für NGOs, Gemeinden und weltweit tätige Konzerne vorgestellt. Erfahren Sie dabei, welche Möglichkeiten TYPO3 Ihnen für Ihr Intranet- oder Internet-Auftritt bietet. Ein kurzer Ausflug hinter die Kulissen des Open Source Projektes zeigt Ihnen nicht nur, wie das Projekt organisiert ist, sondern gibt Ihnen auch Einblicke in zukünftige Entwicklungen der Software. |
Dominic Brander, snowflake productions, TYPO3 Association Dominic Brander ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der TYPO3 Association sowie Medienverantwortlicher Schweiz. Zuständig für die Qualität im TYPO3 Open Source Projekt entwickelt er mit seinem Team eine Zertifizierung für Entwickler und Firmen. Als Mitgründer und –inhaber von snowflake productions gmbh plant er webbasierte Applikationen und ist für deren Umsetzung zuständig. |
| 14.00h | Wikimedia, Wikipedia und MediaWiki - eine Web 2.0-Tour Die Freie Enzyklopädie Wikipedia hat in den vergangenen Jahren als ganz besonderes open source-Projekt Schlagzeilen gemacht. In dessen Schatten tauchen immer wieder neue, verwirrende Projektnamen auf: Wikimedia, Wikinews, Wikibooks, MediaWiki. Wir sehen uns die Struktur der Wikipedia an, erleben live, wie sie funktioniert und wie die Community sich um Konsens und Qualität bemüht. Ein Ausblick zeigt neue Funktionen wie gesichtete und geprüfte Versionen. Neben der Wikipedia gibt es noch weitere Projekte, die wir kurz ansehen werden. Hinter allem steht die Wikimedia Foundation, die auch aus der Schweiz vom Förderverein Wikimedia CH unterstützt wird. MediaWiki stellt die Freie Software dar, mit denen die Wikimedia-Projekte betrieben werden. MediaWiki lässt sich aber auch hervorragend im eigenen Projekt oder in der Firma einsetzen. |
Manuel Schneider, Wikimedia CH Manuel Schneider ist gelernter Fachinformatiker (Systemintegration) und wird 2007 sein Diplom als Ingenieur der angewandten Informatik an der Fachhochschule beider Basel erwerben. Seit 1999 arbeitet er mit Linux und Freier Software. In der Zwischenzeit beschäftigte er sich mit Wikis, Webentwicklung und Serveradministration. Er ist MediaWiki-Entwickler, hat einige Erweiterungen dafür programmiert und die Software in einigen Firmen - ua. auch bei Coop - eingeführt. Freies Wissen, Freier Content und Freie Medien liegen ihm am Herzen, er ist Mitglied bei Wikimedia Deutschland und Wikimedia CH und betreibt für diese Internetplattformen, Domainadressen und den Distributionsserver der Wikipedia DVD. |
| 14.40h | Asterisk - VoIP für KMUs und mehr Mit der Open Source PBX Asterisk kann ein Unternehmen verteilte Standorte über Voice Over IP (VoIP) verbinden, Zugänge ins öffentliche Telefonnetz schaffen, Anrufbeantworter mit Voicemail und weiteres einrichten. Asterisk kann neben VoIP Apparaten auch herkömmliche Telefonanlagen (ISDN) integrieren und diese so VoIP tauglich machen. Weitere Leistungsmerkmale sind die Interoperabilität und die Anbindung an GSM-Netze. Der Workshop gibt einen Überblick über die Möglichkeiten von VoIP und Asterisk. |
André Roth, Dreamlab Technologies André Roth hat Informatik an der Université de Neuchâtel und an der Hochschule für Technik und Informatik Biel studiert, mit Vertiefung in Softwareentwicklung. Relativ früh kommt er mit Voice over IP in Kontakt und realisiert Projekte mit OpenSource Lösungen. Ab 2002 arbeitete er als Linux/OpenSource Kursleiter und entwickelte LPI Kursunterlagen. Seit Mitte 2004 ist er für die Firma Dreamlab Technologies AG als Solution Architect tätig. |
| 15.20h | Virtualisierung mit Xen Die Virtualisierung ist ein aktuelles Thema in der IT-Welt und eine immer wichtiger werdende Komponente im Server-Bereich. Xen ermöglicht es, verschiedene Betriebssysteme auf der gleichen Hardware zu betreiben; isoliert und unabhängig voneinander laufen die verschiedenen Services auf dem Server. Xen bietet Flexibilität und Sicherheit bei der Erfüllung von kundenspezifischen Wünschen. Windows und Linux auf der gleichen Hardware gleichzeitig laufen zu lassen, ist durch Xen bereits ermöglicht worden. In diesem Referat werden die Möglichkeiten betrachtet, welche Xen bietet. Anhand einer technischen Einführung und einer Fallstudie eines Kunden X wird gezeigt, welche Vorteile uns die Virtualisierungstechnologie der heutigen Zeit bringt. Ein Server, der Xen betreibt, stellt viele Problemlösungen zur Verfügung und hat den Vorteil der Modularität der verschiedenen Softwarekomponenten. |
Mario Bischof, ETH Zürich Nach der eidgenössischen Matur hat Mario Bischof an der ETH Zürich mit dem Informatik-Studium begonnen, in dem er sich momentan befindet. Mit einem Freund hat er vor über einem Jahr ein kleines Projekt gestartet, welches Server für KMU's mit XEN anbietet. Durch Erproben und Selbststudium konnte er sich viele Informationen und Erfahrungen über XEN aneignen. |














