Der Government Track ist die 4. OSS-Veranstaltung für Behörden seit dem Start im September 2003. Die Veranstaltung zeigt den Fortschritt beim OSS-Einsatz für Behörden in der Schweiz und im benachbarten Ausland. Das Informatikstrategieorgan Bund und die Schweizerische Informatikkonferenz haben zusammen mit der Swiss Open Systems User Group und der OSS Community des Bundes das Programm gestaltet und setzen damit die bewährte Zusammenarbeit mit der OpenExpo fort. Beiträge erfolgen auf Deutsch und Französisch und werden simultan in die andere Landessprache übersetzt. Wolfgang Tietz vom Informatikstrategieorgan Bund führt durch das Programm.
Donnerstag, 13. März 2008
| 09:30 | Das Motto der Tagung: Einmal entwickeln, grenzenlos einsetzen Die 4. OSS-Tagung für die öffentliche Verwaltung betont den Vorteil von Open Source Software, dass diese nur einmal zur Lösung einer Aufgabe erstellt werden muss und anschliessend mit geringem Zusatzaufwand unbeschränkt wiederverwendet werden kann. |
Wolfgang Tietz, Informatikstrategieorgan Bund ISB Wolfgang Tietz, Diplom-Informatiker, begann seine Karriere bei einem Halbleiter-Hersteller und ist seit 1993 in der Schweizer Bundesverwaltung tätig. Heute leitet er beim Informatikstrategieorgan Bund den Bereich Architekturen, Standards und Technologie. |
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OSS in allen öffentlichen Stellen – nur eine Frage der Zeit! Die Offenheit und Nachhaltigkeit von Open Source-Lösungen sichert die Unabhängigkeit der öffentlichen Verwaltung und ermöglicht mehr Freiheit und wirksamere Steuerung der Wartung und Weiterentwicklung der eingesetzten Software. |
François Marthaler, Regierungsrat Kt. Waadt François Marthaler ist Regierungsrat des Kantons Waadt und leitet seit 2004 die Abteilung für Infrastruktur. Er ist Mitglied des Steuerungsausschuss E-Government, bestehend aus Vertretern des Bundes, der Kantone und der Gemeinden. |
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09:50![]() ![]() |
Das erste Jahr LiMux-Clients in München München setzt auf Freie Software. Herausforderungen dabei sind die Integration des Linux-Clients in heterogene IT-Strukturen, die Verfügbarkeit von Fachanwendungen und der Umstieg auf OpenOffice.org - im Vortrag ein Hintergrundbericht und die Lösungen. |
Florian Schiessl, Landeshauptstadt München Florian Schiessl ist seit 2003 bei der LiMux-Projektleitung und stellt im Linux Client Team die Ablauffähigkeit des Basisclients und die Koordinierung der Officeumstellung sicher. Linux ist sein ständiger Begleiter seit 1998. |
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10:15![]() ![]() |
OpenOffice.org Migration bei der Stadt Freiburg im Breisgau Die Migration der Stadtverwaltung Freiburg auf OpenOffice.org ist eine grosse Herausforderung - sie lohnt sich aber, nicht nur wegen der gesparten halben Million Euro! Weitere Gründe für das Pionierprojekt werden im Vortrag erläutert. |
Rüdiger Czieschla, Stadt Freiburg im Breisgau Rüdiger Czieschla ist seit 2003 IT-Leiter der Stadt Freiburg im Breisgau und verantwortet unter anderem das OpenOffice.org-Migrationsprojekt. Zuvor war er Projektmanager bei IBM Global Services Schweiz und Leiter des Help Desks einer Tageszeitung. |
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10:40![]() ![]() |
KOLAB, der freie Mail- und Groupware-Server An einigen Stellen der Deutschen Verwaltung wird anstelle von Microsoft Exchange der Mailserver KOLAB eingesetzt. Das Referat zeigt das Zusammenspiel von proprietärer und Freier Software und beleuchtet die Kosten der Migration und des Betriebs. |
Egon Troles beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz Egon Troles ist studierter Ingenieur der Nachrichtentechnik und seit 1977 im öffentlichen Dienst tätig. Er gehört dem Bundesministerium des Innern an und ist verantwortlich für die Server beim Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. |
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| 11:00 | Kaffee-Pause | ||
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Strategie für eine digital nachhaltige Schweiz Digitale Wissens- und Kulturgüter sind immaterieller Natur. Was bedeutet Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit digitalen Gütern? Das Referat erörtert Fragen und argumentiert für eine nationale Strategie Digitale Nachhaltigkeit. |
Marcus M. Dapp, ETH Zürich Marcus M. Dapp schloss an der ETH mit den Schwerpunkten Technologiemanagement und Informationssysteme ab. Seine Forschungsinteressen liegen im neuen Gebiet digitale Nachhaltigkeit, zu dem er die erste Vorlesung an der ETH hielt. In seiner Dissertation untersucht er die Effekte von Softwarepatentpolitik auf Innovation bei Open Source Projekten. |
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11:45![]() ![]() |
Linux-Benchmarksuite für Desktop-Systeme Europäisches Recht fordert produktneutrale Ausschreibungen, jedoch existiert für Linux der in Ausschreibungen häufig verwendete Benchmarktest noch nicht. Die Arbeitsgruppe «Linux-Benchmarksuite für Desktop-Systeme» ist nun daran, diese Lücke zu schliessen. |
Dr. Jutta Kreyss, IBM Deutschland Entwicklung GmbH Jutta Kreyss ist seit über zehn Jahren bei IBM und heute Mitarbeiterin des Linux Integration Center Europa. Zuvor promovierte sie an der Universität Hamburg in Informatik und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen. |
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12:00![]() ![]() |
HERMES PowerUser Release 2 Mit HERMES PowerUser steht seit 2007 ein kostenloses und quelloffenes Softwareprodukt für die Projektführungsmethode HERMES zur Verfügung. Gezeigt werden neue Funktionen von Release 2 und wie das Tool für alle Phasen eines Projekts Unterstützung bietet. |
Roger Griessen, Informatikstrategieorgan Bund Roger Griessen verantwortet im Informatikstrategieorgan Bund die Weiterentwicklung der Verfahrensvorgaben und vertritt die Bundesverwaltung in «The Open Group» und der «Object Management Group» in Belangen der Prozess- und Methodenstandards. |
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12:15![]() ![]() |
Herausforderungen bei der Migration auf Open Source Software Durch die langjährige Erfahrung des Bundesgerichts mit dem Einsatz von Open Source Software können die Hauptpunkte bei der Migration auf Freie Software am Arbeitsplatz genannt werden, welche die Erfolgschancen solcher Vorhaben erhöhen. |
Daniel Brunner, Bundesgericht Daniel Brunner ist dipl. Informatik Ing. EPFL und stellvertretender Leiter Informatik am Schweizerischen Bundesgericht. Als Projektleiter hat er unter anderem die Einführung von StarOffice und diverser anderer Open Source-Lösungen durchgeführt. |
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12:30![]() ![]() |
Einsatz von Open Source Software im Geoinformationsbereich PostgreSQL, PostGIS, UMN Mapserver und CartoWeb werden als Toolset für Lösungen im Geoinformationsbereich eingesetzt, auch in der öffentlichen Verwaltung. Der Vortrag stellt diese Open Source Produkte und einige Lösungen für Bundesstellen vor. |
Hans Ulrich Wiedmer, swisstopo Hans Ulrich Wiedmer studierte Informatik an der ETH Zürich. Nach Tätigkeiten in der Internationalen Normung und als Dozent arbeitet er seit 2003 bei swisstopo/KOGIS und ist verantwortlich für die Technik der Bundes Geodaten-Infrastruktur (BGDI). |
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Wie informiere ich mich über Open Source Software? Zwei wichtige Informationsquellen werden vorgestellt: Das OSS Directory bietet aktuelle Informationen über Schweizer Open Source Dienstleister und der OSS Katalog 2008 enthält relevante Angaben zu Reife und Potential von über 300 Open Source Produkten. |
Marcel Bernet, /ch/open Marcel Bernet ist Technologie-Berater und seit über 20 Jahren in der Software-Entwicklung tätig. Er leitet im Vorstand der /ch/open die Special Interest Group Public Affairs und ist Mitglied in Expertenkommissionen von eCH und SwissICT. |
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| 12:50 | Mittagspause, Stehlunch | ||
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OSS in der öffentlichen Verwaltung – Ein Bericht aus Europa Das IDABC Programm und andere Institutionen der Europäischen Kommission fördern den Trend zur gemeinschaftlichen Produktion und Nutzung von Software über Landesgrenzen hinweg. Eine gemeinsame Open Source-Strategie ist dennoch nicht in Sicht. |
Dr. Barbara Held, IDABC Programm, Europäische Kommission Barbara Held leitet im IDABC Programm der Europäischen Kommission die Aktivitäten zur Förderung von OSS in der öffentlichen Verwaltung. Zuvor war sie im IT-Stab des deutschen Bundesinnenministeriums zuständig für Softwarestrategie und OSS. |
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Zusammenarbeit bei der SIK in OSS-Bereich Mitglieder der Schweizerischen Informatikkonferenz möchten eigens entwickelte Software anderen Organisationen frei zur Verfügung zu stellen, um gemeinsam die Pflege und Weiterentwicklung dieser Programme in kollaborativem Rahmen fortzusetzen. |
Grégoire Hernan, Schweizerische Informatikkonferenz SIK Grégoire Hernan, Diplom-Informatiker, koordiniert seit 2003 Konferenzen und Arbeitsgruppen bei der SIK und ist Ansprechpartner für Bund, Kantone und Gemeinden. Des Weiteren verhandelt er für diese drei Ebenen Rahmenverträge mit Anbietern im ICT-Bereich. |
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Helvetisierung der GNU General Public License CeCill, die ans französische Recht angepasste GNU Public License, ist im 2007 von Juristen aus den Kantone Waadt und Genf «helvetisiert» worden. Das Referat erläutert, weshalb dies aus Sicht des Schweizer Rechts notwendig war. |
Pascal Verniory, Rechtsabteilung Kanton Genf Pascal Verniory ist Rechtsanwalt, spezialisiert auf Informatik- und Vertragsrecht. Er leitet die Rechtsabteilung des Zentrums für Informationstechnologien im Kanton Genf und hat bei den Anpassungen der französischen Lizenz CeCILL mitgewirkt. |
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PloneGov – ein Verein will Open Source in Schwung bringen PloneGov ist eine international ausgezeichnete Open Source-Plattform für die Zusammenarbeit in öffentlichen Verwaltungen. Der Verein PloneGov koordiniert die Weiterentwicklung, das Einhalten von Standards sowie das Releasemanagement. Hinweis im seco KMU Newsletter |
Dr. Hanna Muralt Müller, Verein PloneGov Hanna Muralt Müller war von 1991 bis 2005 Vizekanzlerin der Schweizerischen Eidgenossenschaft und initiierte und koordinierte verschiedene E-Government-Projekte. Heute engagiert sie sich als Gründungsmitglied für den Verein PloneGov. |
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Lösungen und Projekte mit PloneGov PloneGov ist eine Architektur für browserbasierte E-Government-Anwendungen. Das Portfolio umfasst ein Web CMS, ein Intranet/Extranet, GEVER Light sowie ein Public Forum. Im Referat werden neuste Entwicklungen und bisher realisierte Projekte vorgestellt. |
Dr. Bernhard Bühlmann, 4teamwork GmbH Bernhard Bühlmann ist Inhaber und Geschäftleitungsmitglied der 4teamwork in Bern. Er wirkt als Gründungsmitglied bei der Plone Foundation und plonegov.ch mit und realisiert seit 2002 Open Source Lösungen für die öffentliche Verwaltung. |
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Erfahrungen nach dem ersten Betriebsjahr der Linux-Clients Das erste Einsatzjahr der Linux-Clients erbrachte zahlreiche technische und organisationelle Erfahrungen bezüglich Systembelastung, Optimierungsmöglichkeiten, Ausbildungsbedarf, Kommunikationsmodell und Akzeptanz bzw. Ablehnung der Benutzer. |
Kurt Bader, Amt für Informatik und Organisation Kanton Solothurn Kurt Bader, El. Ing. ETH Zürich, arbeitete in der Privatwirtschaft und ist seit 1999 Leiter des Amts für Informatik und Organisation des Kanton Solothurn. Er verantwortet das Schweiz-weit grösste Linux Migrationsprojekt der öffentlichen Verwaltung. |
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Resultate einer Städtestudie: Wirtschaftlichkeit einer OSS-Client-Strategie Wie teuer ist ein OSS-Client wirklich? In einer laufenden Studie mit Bern, Biel, Luzern, St.Gallen und Winterthur wird die Wirtschaftlichkeit eines OSS-Clients als IT-Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse der TCO-Betrachtung werden vorgestellt. |
Dr. Daniel Hösli, AWK Group AG Daniel Hösli, El. Ing. ETH Zürich, schloss seine Dissertation an der ETH Zürich in Informationstheorie ab. Er arbeitet derzeit als Consultant bei der AWK Group AG in der IT Strategieberatung für Kantone und Gemeinden. |
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| 15:30 | Pause, LiSoG-/ch/open Open Source Cocktail | ||
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Open Source Software-Einführungen - Wurden die Erwartungen bestätigt? Sind Open Source-Lösungen wirklich so günstig zu replizieren wie das Motto der Tagung - einmal entwickeln, grenzenlos einsetzen - impliziert? Oder spielen bei der Einführung von Freier Software noch andere Faktoren eine Rolle? Die OSS-Tagung hat viele laufende und geplante IT-Projekte mit Open Source Software vorgestellt. In der abschliessenden Podiumsdiskussion sollen Befürworter wie auch Kritiker solcher Projekte zur Sprache kommen und die heissen Fragen nochmals hervorheben. |
Podiumsdiskussion mit: Marcus Dapp, ETH Zürich Dr. Barbara Held, Europäische Kommission Dr. Marc Holitscher, Microsoft Schweiz Dr. Jutta Kreyss, IBM Deutschland Entwicklung GmbH François Marthaler, Regierungsrat Kanton Waadt Frank Witte, SAP Global Open Source Office Moderation: Patrik Tschudin, DRS 2 Wissenschaftsredaktor |
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| 17:00 | Ende |


































